Montag, 23. Dezember 2019

Buchrezension #106: Brenda K. Davies - Die Blutsklavin [Royal Vampires 1]

'Die Blutsklavin' habe ich vom 13.12.-20.12. gelesen. Eigentlich lese ich eBooks ja eher unregelmäßig, allerdings ist mein Hauptbuch gerade etwas komplizierter, weshalb ich es nicht immer lesen kann, somit habe ich zu diesem ziemlich häufig gegriffen.

KLAPPENTEXT: Gefangen und weggerissen von ihrer geliebten Familie und ihren Wäldern, ist der Tod nicht Arias größte Sorge. Sie befürchtet, als Blutsklavin für einen der von ihr so verhassten Vampire ausgewählt zu werden. Doch was auch immer in Gefangenschaft mit ihr passieren wird, niemals dürfen diese Monster ihre wahre Identität enthüllen. Denn obwohl die Entführer bereits vieles über sie und ihr Geheimnis wissen, haben sie keine Ahnung von ihrer wirklichen Bedeutung für die Rebellion, und das muss auch so bleiben. Doch als Braith, der mächtige Prinz der königlichen Vampirfamilie, plötzlich Anspruch auf sie erhebt, gerät alles, woran Aria bisher geglaubt hat, ins Wanken...
 


ERSTE SÄTZE: Blutsklave. Allein der Klang dieses Wortes reichte aus, und Arianna fuhr ein kalter Schauer des Schreckens in die Glieder. Sie zitterte und schluckte mehrmals im Versuch, die plötzliche Trockenheit in ihrer Kehle zu lindern. Sie konnte das getrocknete Blut ihrer aufgesprungenen Lippen schmecken. Schon seit Stunden hatte sie nichts mehr getrunken, und so war sie durstig und ihr Mund staubtrocken.


Verlag: FeuerWerke SamtRot | Seiten: 205 | Preis: 9,99€ als TB | Genre: Vampir | Ersterscheinungsdatum: 2019 | Originaltitel: Captured | IBAN: 978-3-945-36263-1







INHALT: Aria gehört zur Rebellion, welche sich weigert, den Vampiren freiwillig ihr Blut zu geben. Aufgrund dessen sind die Vampire und die Rebellen verfeindet, weshalb immer wieder Rebellen gefangen genommen werden. Diese Gefangenen lässt man entweder ausbluten oder kauft sie als Blutsklaven, mit ihnen kann man dann anstellen und von ihnen so oft trinken, wie man möchte. Auch Aria wird von einem besonders widerlichen Vampir gekauft und rechnet schon mit dem Schlimmsten, als Prinz Braith Anspruch auf sie erhebt. Auch hier ist ihr Alltag von Misstrauen geplagt, obwohl der Prinz sie eigentlich anständig behandelt. Trotzdem erinnert sie sich immer wieder daran, dass sie ihm nicht trauen kann, schließlich sind die beiden Gruppierungen verfeindet. Doch langsam droht ihre harte Fassade vor dem Prinz zu bröckeln...


MEINE MEINUNG: Das Buch fand ich mal wieder recht ordentlich. Am Anfang gab es leider einige unnötige Wiederholungen, Arias Misstrauen hat mich zeitweise doch etwas gestört und auch der Spannungsbogen war zu Beginn nicht allzu ausgeprägt. Je mehr man aber von der Geschichte gelesen hat, desto interessanter wurde sie. Leider wurde manchmal doch sehr viel um den heißen Brei geredet, die Sätze waren ab und zu unnötig verworren und mir hat eine kleine, umfassende Erklärung bezüglich der Vampire gefehlt. Es liest sich nämlich so, als ob Vampire selbst Kinder zeugen könnten, eine Erklärung dazu gab es aber nicht. Einen kleinen Logikfehler habe ich auch entdeckt.
ACHTUNG SPOILER: Jack alias Jericho hätte eigentlich während der Zeit bei den Rebellen auch Blut saugen müssen, wie dieses Problem gelöst wurde, wurde gar nicht erläutert. Zudem verstehe ich nicht die Bedeutung der gefalteten Hände Arias, diese Geste wurde aber unheimlich oft erwähnt.
Zu guter letzt weiß ich absolut nicht, wieso die Autorin bei den deutschen Büchern Brenda K. Davies heißt, in der englischer Version allerdings Erica Stevens.
Dem Buch würde ich eigentlich gerne gute 3,5 Sterne geben, da ich hier nur ganze Sterne vergebe, sind es 4 geworden.









Mögt ihr ab und zu Vampirbücher?



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