Freitag, 9. Oktober 2020

Buchrezension #154: Susanne Ferolla - Ohne Gesicht (Kurzgeschichte)

Die Kurzgeschichte habe ich am 04.10. als Hörbuch über Spotify angehört und ich bin auch hier froh, dass ich sie nicht gekauft habe.

KLAPPENTEXT: Alles nur ein Traum, ein Hirngespinst nächtlicher Fantasie? Mark wünschte, er könnte darüber lachen. Doch er wird das Gefühl nicht los, dass der nächtliche Sturm ein seltsames Ding auf’s Dach geweht hat. Mit nur einem Ziel: ihm.
Mark schiebt das mulmige Gefühl auf seine schwachen Nerven. Schließlich hat ihn vor kurzem seine Frau verlassen, und das obwohl er ihr zuliebe umgezogen ist. Vereinsamt, mit Haus und Job in einer gottverlassenen Gegend, schleppt er sich durch zähe, eintönige Tage.
Erst als Mark am nächsten Morgen vor die Tür tritt, merkt er, dass etwas nicht stimmt …

ERSTE SÄTZE: In der Nacht hatte es angefangen. Zuerst war es ein Säuseln gewesen. Eine Viertelstunde später versuchten unsichtbare Hände, den Rollladen vom Fenster zu reißen. So etwas hatte Mark noch nie erlebt.


KOMMENTARE: -


Verlag: booksnacks | Seiten: 15 | Preis: 1,49€ als eBook | Genre: Fantasy | Ersterscheinungsdatum: 2020 | Originaltitel: Ohne Gesicht | ASIN: B01IDEYKG4





INHALT: Mark wurde vor kurzem von seiner Frau verlassen, wegen der er mitten in die Pampa gezogen ist. In seinem Haus fühlt er sich nicht wohl, die Gegend mag er auch nicht und die Bewohner des Dorfes noch viel weniger. Eines Nachts weht ein hässlicher Sturm, der einen riesigen Ast in seine Auffahrt weht. Der Weg zur Arbeit ist nun also versperrt, doch als er sich draußen das Ausmaß des Sturmes ansieht, wird er den Gedanken nicht los, dass ihn irgendetwas beobachtet. Er bewaffnet sich und verharrt minutenlang in der selben Position. Als er gerade wieder den Rückweg zum Haus antreten will, bemerkt er eine Bewegung in den Bäumen...

MEINE MEINUNG: Mir hat leider auch diese Kurzgeschichte wieder nicht wirklich gefallen. Die Sprache ist teilweise sehr abgehackt und Marks Gedanken springen sehr schnell vom Sturm zu seiner Exfrau und seiner Unzufriedenheit und wieder zurück. Auf mich wirkte die ganze Geschichte um die Kreatur, die draußen auf ihn lauert, auch eher als Metapher für sein aktuelles Leben.
Das Ende war dann auch noch so abrupt und nichtssagend, dass ich kurz vorher sogar noch im Scherz gedacht habe, dass die Geschichte jetzt bestimmt gleich so endet.

FAZIT: Eine nette Idee, aber mit sehr vielen wirren Gedanken.

 

Könnt ihr mit Kurzgeschichten etwas anfangen?

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