Samstag, 4. März 2017

Buchrezension #34: Antoine de Saint-Exupéry - Der kleine Prinz

Dieses Buch habe ich an einem Tag (03.02.) gelesen, was aber nicht verwunderlich ist, da es sehr wenige Seiten, aber dafür total viele Illustrationen hat und das Buch insgesamt sehr klein ist.
Vor Jahren (mit 10 oder 11) hab ich dieses Buch schonmal gelesen, es damals aber ehrlich gesagt nicht wirklich gut verstanden, weshalb ich es jetzt nochmal zur Hand genommen habe.


KLAPPENTEXT: -


KOMMENTAR: -


ERSTE SÄTZE: "Als ich sechs Jahre alt war, sah ich einmal in einem Buch über den Urwald, das 'Erlebte Geschichten' hieß, ein prächtiges Bild. Es stellte eine Riesenschlange dar, wie sie ein Wildtier verschlang. Hier ist eine Kopie der Zeichnung. 
In dem Buch hieß es: 'Die Boas verschlingen ihre Beute als Ganzes, ohne sie zu zerbeißen. Daraufhin können sie sich nicht mehr rühren und schlafen sechs Monate, um zu verdauen.'"


Verlag: Karl Rauch | Seiten: 94 | Preis: 5,90€ | Genre: Novelle, Fabel, spekulative Fiktion | Ersterscheinungsdatum: 1950 | Originaltitel: Le petit prince | ISBN: 978-3-730-60229-4




WORUM GEHT ES?: Der Autor selbst hat mit seinem Flugzeug eine Panne in der Wüste. Dort trifft er auf kleines, höchst ungewöhnliches Männchen - den kleinen Prinz. Dieser überrascht ihn immer wieder mit seinen einfachen, aber doch seltsamen  Fragen und Aufforderungen, wodurch Antoine anfängt, über sein mittlerweile doch sehr steifes, erwachsenes Leben nachzudenken.


TITEL: Passt selbstverständlich perfekt zum Buch und endlich wurde hier mal der Originaltitel einfach übersetzt statt komplett abgeändert zu werden.


COVER: Auch das Cover finde ich toll, ich liebe die Illustrationen aber allgemein, da sie so verdammt einfach aber doch gleichzeitig so schön sind.


MEINE MEINUNG: Auch wenn das Buch als Kinderbuch deklariert ist und die Bilder auch darauf hindeuten, ist es das für mich keineswegs. Als Kind war das für mich eine nette, schnelle Geschichte, mehr aber auch nicht. Mittlerweile habe ich bemerkt, dass man unheimlich viel in dieses Buch interpretieren kann, weshalb es mir gerade wirklich schwer fällt, darüber zu schreiben, da die eigenen Gedanken wirklich schwer in Worte zu fassen sind. Nur so viel kann ich sagen: in sehr vielen Punkten habe ich mich wiedergefunden, bei anderen habe ich bemerkt, dass diese Ansicht der Dinge doch etwas verloren gegangen ist.
Insgesamt sollte das Buch allerdings jeder selbst lesen, da auch jeder etwas anderes darin sehen wird.






Kennt ihr 'Der kleine Prinz'?




Kommentare:

  1. Ehrlich gesagt weiß ich bis heute nicht, wo ich dieses Buch einordnen soll und was ich davon halten soll. Es ist eine unterhaltsame, phantasievolle Geschichte, die ich damals auf Französisch gelesen habe. Ich weiß nicht, ob man wirklich so viel hinein interpretieren sollte wie es manche Menschen tun, oder ob man es einfach nur als unterhaltsame Fiktion abstempeln soll...

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    1. Ich kenne auch niemanden, der klipp und klar sagen kann, worum es geht und wohin es gehört. Ich hab mich darüber auch ein bisschen in einer Büchergruppe ausgetauscht und auch dort konnte keiner eine klare Aussage treffen. An meiner Rezension hat man das sicher auch gemerkt, ich kann einfach nichts zum Buch sagen, außer dass man es echt mal selbst lesen sollte.

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    2. Würdest du denn deine Theorie mitteilen?

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    3. Ich muss zugeben, mein Kopf ist ein Sieb und ich kann schon nicht mehr wirklich sagen, was ich interpretiert habe, wenn ich es aber noch richtig im Kopf hab, hat es mich darüber nachdenken lassen, ob es wirklich so richtig ist, dass Leben so ernst zu sehen, wie man es oft tut und ob nicht manchmal die kindliche Naivität auch ganz gut tun könnte.
      Aber wie gesagt, keine Gewähr, mein Kopf ist gerade mit allem möglichen gefüllt. :D

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