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Freitag, 29. Dezember 2017

Buchrezension #57: Jean-Pierre Davidts - Der kleine Prinz kehrt zurück

Dieses Buch hab ich komplett am 29.12. gelesen, da es nur super wenige Seiten hat. Es handelt sich hierbei indirekt um die Fortsetzung von 'Der kleine Prinz' (indirekt deshalb, weil es von einem anderen Autor geschrieben wurde).


KLAPPENTEXT: Ein Schiffbrüchiger landet auf einer kleinen Insel. Als er aufwacht, steht ein kleiner Junge vor ihm und fragt: »Bist du ein Tigerjäger?« Es ist der kleine Prinz, der zurückgekehrt ist, mitsamt seinem Schaf. Und er erzählt dem Mann seine Geschichte. Auf seinem Stern lebt nämlich ein Tiger, der nicht mehr im Zirkus bleiben wollte. Und weil die Rose ihn geärgert hat, hat er ihr schon einen Dorn abgebrochen. Der kleine Prinz hat Angst, dass der Tiger sein Schaf fressen will, deshalb hat er es in einen Karton gesteckt und sich auf die Reise gemacht, um einen Tigerjäger zu suchen ...


KOMMENTAR: -


ERSTE SÄTZE: Lieber Herr von Saint-Exupéry,
wenn ich heute zur Feder greife um Ihnen zu schreiben, dann tue ich dies, weil mir eine merkwürdige Geschichte widerfahren ist.
Ich darf mir schmeicheln, ein Weltenbummler nach ihrem Vorbild zu sein, zumindest in meinem Herzen. Denn ich war zeit meines Lebens auf Reisen, obwohl ich selten aus meinem Polstersessel kam. Wenn sie erlauben, will ich das kurz erläutern.


Verlag: Piper | Seiten: 86 | Preis: 7,00€ | Genre: Novelle, spekulative Fiktion | Ersterscheinungsdatum: 1997 | Originaltitel: Le petit prince retrouvré | ISBN: 978-3-492-24286-8




WORUM GEHT ES?: Der kleine Prinz ist auf die Erde zurückgekehrt und trifft dort auf Jean-Pierre Davidts. Dieses Mal ist er auf der Suche nach einem Tigerjäger, denn ein aus dem Zoo ausgebrochener Tiger hat sich auf seinem Planeten niedergelassen und stellt nun eine Bedrohung für die Rose, das Schaf und damit auch den ganzen Planeten (da ohne dessen Existenz die Affenbrotbäume ungehindert wachsen könnten) dar. Auf seiner Suche begegnet er wieder einigen komischen Geschöpfen.


MEINE MEINUNG: Obwohl dieses Buch von einem anderen Autor geschrieben wurde als das Original, hätte ich tatsächlich keinen Unterschied bemerkt. Der Schreibstil und auch der tiefgründige Inhalt sind sich meiner Meinung nach zum verwechseln ähnlich. Allgemein fand ich es auch hier wieder fasznierend, wie viel Inhalt auf so wenigen Seiten dargestellt werden kann, denn wieder Mal gab es einige Lebensweisheiten des kleinen Prinzes, obwohl er einfach nur agiert wie ein unschuldiges, nichtsahnendes Kind. ("Es ist nicht so wichtig, was man tut. Wichtig ist die Zeit, die man den Dingen widmet.").




Kennt ihr die Fortsetzung? Was haltet ihr von ihr?



Samstag, 4. März 2017

Buchrezension #34: Antoine de Saint-Exupéry - Der kleine Prinz

Dieses Buch habe ich an einem Tag (03.02.) gelesen, was aber nicht verwunderlich ist, da es sehr wenige Seiten, aber dafür total viele Illustrationen hat und das Buch insgesamt sehr klein ist.
Vor Jahren (mit 10 oder 11) hab ich dieses Buch schonmal gelesen, es damals aber ehrlich gesagt nicht wirklich gut verstanden, weshalb ich es jetzt nochmal zur Hand genommen habe.


KLAPPENTEXT: -


KOMMENTAR: -


ERSTE SÄTZE: "Als ich sechs Jahre alt war, sah ich einmal in einem Buch über den Urwald, das 'Erlebte Geschichten' hieß, ein prächtiges Bild. Es stellte eine Riesenschlange dar, wie sie ein Wildtier verschlang. Hier ist eine Kopie der Zeichnung. 
In dem Buch hieß es: 'Die Boas verschlingen ihre Beute als Ganzes, ohne sie zu zerbeißen. Daraufhin können sie sich nicht mehr rühren und schlafen sechs Monate, um zu verdauen.'"


Verlag: Karl Rauch | Seiten: 94 | Preis: 5,90€ | Genre: Novelle, Fabel, spekulative Fiktion | Ersterscheinungsdatum: 1950 | Originaltitel: Le petit prince | ISBN: 978-3-730-60229-4




WORUM GEHT ES?: Der Autor selbst hat mit seinem Flugzeug eine Panne in der Wüste. Dort trifft er auf kleines, höchst ungewöhnliches Männchen - den kleinen Prinz. Dieser überrascht ihn immer wieder mit seinen einfachen, aber doch seltsamen  Fragen und Aufforderungen, wodurch Antoine anfängt, über sein mittlerweile doch sehr steifes, erwachsenes Leben nachzudenken.


TITEL: Passt selbstverständlich perfekt zum Buch und endlich wurde hier mal der Originaltitel einfach übersetzt statt komplett abgeändert zu werden.


COVER: Auch das Cover finde ich toll, ich liebe die Illustrationen aber allgemein, da sie so verdammt einfach aber doch gleichzeitig so schön sind.


MEINE MEINUNG: Auch wenn das Buch als Kinderbuch deklariert ist und die Bilder auch darauf hindeuten, ist es das für mich keineswegs. Als Kind war das für mich eine nette, schnelle Geschichte, mehr aber auch nicht. Mittlerweile habe ich bemerkt, dass man unheimlich viel in dieses Buch interpretieren kann, weshalb es mir gerade wirklich schwer fällt, darüber zu schreiben, da die eigenen Gedanken wirklich schwer in Worte zu fassen sind. Nur so viel kann ich sagen: in sehr vielen Punkten habe ich mich wiedergefunden, bei anderen habe ich bemerkt, dass diese Ansicht der Dinge doch etwas verloren gegangen ist.
Insgesamt sollte das Buch allerdings jeder selbst lesen, da auch jeder etwas anderes darin sehen wird.






Kennt ihr 'Der kleine Prinz'?




Dienstag, 10. Januar 2017

Buchrezension #29: Uwe Timm - Die Entdeckung der Currywurst

Dieses Buch habe ich mir geschnappt, weil ich etwas kurzes lesen wollte (viele Seiten waren es ja nicht gerade). Insgesamt hab ich aber trotzdem ca. 4 Tage gebraucht, was dem etwas anderen Schreibstil zuzuschreiben ist.

KLAPPENTEXT: -

KOMMENTARE: "Das Hohelied auf ein unspektakuläres Frauenleben... Der Autor versteht es, das Geflecht menschlicher Beziehungen auszuleuchten. Sinnlichkeit, Heiterkeit, Bitternis und Trauer sind in dieser Geschichte so ineinander verwoben, dass sie zum nachhaltigen Lektüreerlebnis wird."
Ursula Reinhold im 'Neuen Deutschland'

"Eine Liebesgeschichte von zeitgeschichtlicher Gleichniskraft." 
Walter Hinck in der 'Frankfurter Allgemeinen Zeitung'

"Raffiniert erzählt."
Fritz Gesing in der 'Zeit'

ERSTE SÄTZE: "Vor gut zwölf Jahren habe ich zum letzten Mal eine Currywurst an der Bude von Frau Brückner gegessen. Die Imbissbude stand auf dem Großneumarkt - ein Platz im Hafenviertel: windig, schmutzig, kopfsteingepflastert. Ein paar borstige Bäume stehen auf dem Platz, ein Pissoir und drei Verkaufsbuden, an denen sich die Penner treffen und aus Plastikkanistern algerischen Rotwein trinken."

Verlag: dtv | Seiten: 187 | Preis: 8,50€ | Genre: Novelle | Ersterscheinungsdatum: 2000 | Originaltitel: Die Entdeckung der Currywurst | ISBN: 978-3-423-12839-1




WORUM GEHT ES?: Frau Brückner hat die Currywurst erfunden -  das behauptet sie zumindest. Ein alter Bekannter möchte der Sache nun auf den Grund gehen und sucht die alte Frau, findet sie schließlich und lässt sich die Geschichte, wie es zu dieser damals ungewöhlichen Kombination aus Ketchup und Curry kam, erzählen. Dabei muss Frau Brückner sehr weit ausholen und in ihrer Geschichte sehr weit hinten anfangen.

TITEL: Der passt an sich zur Rahmengeschichte ganz gut und verwirrt den Leser am Anfang erst mal sehr schön.

COVER: Ja gut, dass finde ich leider sehr langweilig und wenn ich mich richtig erinnern kann (das Buch habe ich bereits am 23.12. fertig gelesen), wurde auch nie von einem roten Mantel erzählt.

MEINE MEINUNG: In den ersten paar Sätzen merkt man den doch etwas schwierigen Schreibstil noch nicht, wer das Buch kennt, wird mich allerdings verstehen. Es ist einfach etwas schwer, wenn ständig zwischen der äußeren und inneren Handlung der gesprungen wird und zudem nie durch Anführungszeichen gezeigt wird, ob nun jemand redet oder denkt oder der nächste Satz einfach nur Erzählung gehört. Abgesehen davon fand ich das Buch zwar nicht überwältigend, die Zeit während und nach dem Krieg aber doch ganz interessant.






Habt ihr dieses Buch auch schon freiwillig gelesen (in der Schule war es eine Zeit lang ja eine Pflichtlektüre)?